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Weisheitszähne ziehen – die wichtigsten Gründe für eine OP

3. September 2019 | Beitrag

Eigentlich hat es die Natur gut mit uns gemeint, als sie uns vier Weisheitszähne gab. Denn vor tausenden von Jahren waren sie eine sinnvolle Reserve, die uns half, festes Fleisch und harte Körner zu zerkauen. Inzwischen haben wir dieses Entwicklungsstadium aber überwunden und greifen wie selbstverständlich zu leicht verdaulicher Nahrung.

Warten auf den großen Durchbruch…

Im Laufe der Zeit hat sich unser Gebiss an die neuen Möglichkeiten angepasst und verkleinert. Für die „Achter“, wie die Weisheitszähne auch genannt werden, ist dann häufig nicht mehr genug Platz. In einem zu engen Kiefer können sie sich aber auch nicht vollständig ausbilden und bereiten mitunter Probleme.

In vielen Fällen verbergen sich die Weisheitszähne lange unter dem Zahnfleisch und fristen dort ein stilles Dasein. Ihren „großen Durchbruch“ haben sie meistens erst im Erwachsenenalter, zwischen 16 und 20 Jahren.

„Der Durchbruch der Weisheitszähne verursacht zwar Schmerzen, aber das ist ganz normal beim Zahnwachstum. Erst das Röntgenbild gibt uns Aufschluss darüber, ob Risiken bestehen, die für eine Entfernung der Weisheitszähne sprechen”, sagt Dr. Hanns Joachim Pfitzer.

Entzündungen am Weisheitszahn: Gründe für die OP

Es kommt häufig vor, dass ein Weisheitszahn quer im Kiefer liegt und schräg in Richtung seines Nachbarzahns wächst. Dann spricht man vom verlagerten Zahn. Das ist eine besonders ungünstige Position, denn der Zwischenraum ist schwer zu reinigen. Wenn sich in diesen Nischen Bakterien sammeln, steigt die Gefahr für einen bakteriellen Belag, der Karies und Parodontitis begünstigt.

Denken Sie unbedingt daran, Bakterien von diesem Bereich fernzuhalten! Wenn Sie Schwierigkeiten haben, den hinteren Teil des Mundes zu erreichen, helfen wir Ihnen gerne weiter. Wir zeigen Ihnen spezielle Zahnbürsten und Techniken, die Sie bei der Reinigung eines heraustretenden Weisheitszahns unterstützen. Fragen Sie uns!

In anderen Fällen stecken Weisheitszähne teilweise oder komplett im Kieferknochen fest und sind „retiniert“. Das kann lange gut gehen, aber irgendwann zu Schmerzen, Schwellungen oder Entzündungen führen. Besonders gefährlich wird es, wenn solche Weisheitszähne zusätzlich verlagert sind. Denn dann können sie benachbarte Zähne verschieben.

Weitere Gründe für eine Entfernung der Weisheitszähne:

  • Zystenbildung, Entzündungen oder Abszesse rund um den Weisheitszahn
  • Funktionsstörungen im Biss

Wann sollten Sie mit Weisheitszähnen zum Zahnarzt gehen?

Sie sehen schon, manche Nachzügler können zu richtigen Unruhestiftern werden. Daher raten wir Ihnen, sich an uns zu wenden, sobald sie sich ankündigen. Wir beraten Sie darüber, wann der Zeitpunkt für eine Entfernung der Weisheitszähne gekommen ist. Natürlich klären wir Sie auch über alles auf, was Sie über die OP wissen müssen.

Die Weisheitszahnentfernung zählt zu den Routineeingriffen, nimmt eine Dauer von 30-60 Minuten in Anspruch und erfolgt meist in örtlicher Betäubung. In schwierigen Fällen führen wir sie auch in Vollnarkose durch. Wenige Tage danach ist der Termin für die Nachsorge und für gewöhnlich sind schmerzende Begleiterscheinungen nach einer Woche verschwunden.

Weisheitszähne: Wann dürfen sie bleiben?

Wenn im Kiefer genügend Platz ist und keine Beschwerden bestehen, können Sie erstmal abwarten. Denn jede Operation ist auch eine Belastungsprobe für den Körper. Außerdem können Weisheitszähne auch nützlich sein und als Ersatz für verlorene und geschädigte Zähne oder sogar als Brückenpfeiler für Zahnersatz dienen.

Wir entscheiden gemeinsam, ob Ihr Weisheitszahn entfernt werden muss oder er an Ort und Stelle bleiben kann. Sicher ist: Den Weisheitszahn ziehen wir nur, wenn es unbedingt sein muss. Alles andere wäre nämlich alles andere als “weise”.