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Empfindliche Zähne – das sind mögliche Ursachen!

28. Oktober 2019 | Beitrag

Den stechenden Zahnschmerz nach dem heißen Schluck Tee kennt wohl jeder. Doch warum reagiert der Zahn eigentlich so empfindlich auf Hitze und Kälte? Wir nennen die Ursachen für sensible Zähne und wie wir Ihnen helfen.

 

Das Zahnfleisch zieht sich zurück

Der Zahnhals liegt gut geschützt unter dem Zahnfleisch. Aus gutem Grund: Denn durch den Zahnhals laufen tausende kleine Nervenkanäle, die besonders empfindlich auf äußere Reize reagieren. Bei einer sogenannten Rezession zieht sich das Zahnfleisch jedoch allmählich zurück und legt den Zahnhals Stück für Stück frei. Ein freiliegender Zahnhals verträgt sich nicht gut mit kalten und heißen Temperaturen. Das Ergebnis dieser Begegnung ist ein blitzartiger Zahnschmerz.

Eine häufige Ursache für Zahnfleischrückgang ist eine Parodontitis – die chronische Entzündung des Zahnbetts. Einfach ausgedrückt: Bakterien gelangen über die Zähne bis zum Zahnfleisch und zerstören das Gewebe. Zurückgewichenes Zahnfleisch lässt sich nur mit Hilfe eines chirurgischen Eingriffs wieder aufbauen. Deshalb sollten Sie bereits bei den ersten Anzeichen für Zahnfleischrückgang in unsere Praxis kommen.

Sie putzen sich die Zähne falsch

Auch wenn Sie es gut meinen: Durch zu festes Schrubben mit der Zahnbürste schaden Sie Ihren Zähnen und dem Zahnfleisch. Es zieht sich zurück und legt die Zahnhälse frei.

Führen Sie bei der Zahnpflege lieber kreisende Bewegungen durch. Nutzen Sie eine Schallzahnbürste oder eine elektrische Bürste, die Sie per Alarmsignal auf ein zu festes Aufdrücken mit dem Bürstenkopf hinweist. Gerne empfehlen wir Ihnen in unserer Praxis eine Zahnbürste, die für Sie besonders geeignet ist.

Kariesbakterien reizen den Zahnnerv

Auf Kariesbakterien reagiert der Zahn besonders empfindlich. Erst recht, wenn sie in die Nähe des Zahnnervs kommen. Der Körper versucht, die Bakterien mit Hilfe einer Entzündung wieder loszuwerden. Das spüren Sie in der Regel in Form von starken pulsierenden Zahnschmerzen.

Dieses Alarmsignal sollten Sie ernst nehmen. Jetzt hilft häufig nur noch eine Wurzelbehandlung, bei der wir den Zahnnerv entfernen und den Zahn erhalten. Danach ist der Zahn nicht mehr vital und verursacht in den meisten Fällen keine Schmerzen mehr.

Symptome für einen entzündeten Zahnnerv: 

  • pulsierende Zahnschmerzen
  • starke Empfindlichkeit auf Hitze und Kälte
  • geschwollene Mundschleimhaut

Der Zahnschmelz ist beschädigt

Der Zahnschmelz ist eines der härtesten Materialien des Körpers. Er hat schließlich auch eine wichtige Aufgabe: Er schützt den empfindlichen Teil des Zahns vor äußeren Einflüssen.

Durch einen Zahnunfall, Karies oder eine sehr zuckerhaltige Ernährung bekommt der Zahnschmelz Risse. Jetzt ist der Zahn ungeschützt. Heißes und Kaltes gelangt näher an den Zahnnerv heran als üblich. Im sensibelsten Teil des Zahns schrillen die Alarmglocken. Denn normalerweise liegt zwischen der Außenwelt und dem Innenleben des Zahns der stabile Zahnschmelz. Doch da er beschädigt ist, kann er den Zahn nicht mehr ausreichend schützen.

Zahnschmelzstörung bei Kindern – Die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH)

Neben Karies ist die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) ein großes Problem bei der Zahngesundheit von Kindern. Der Zahnschmelz der betroffenen Kinder ist viel poröser als gewöhnlich. Dadurch sind die Zähne anfälliger für Karies. Meistens zeigt sich die MIH durch gelblich bis bräunliche Flecken auf der Zahnoberfläche.

Sie trinken zu viele säurehaltige Getränke

Neben Karies und Zahnunfällen schadet auch zu viel Säure dem Zahnschmelz. Besonders Energy-Drinks enthalten jede Menge davon. Die Säure demineralisiert den Zahnschmelz und schwächt die Schutzfunktion des Zahns. Wenn Sie während des Sports gleich mehrere Male am Power-Drink nippen, gönnen Sie Ihren Zähnen ein regelrechtes Säure-Bad.

Das macht der Zahnschmelz nicht lange mit. Auf Dauer verliert er an Stärke und ist nicht mehr in der Lage, die Zähne ausreichend vor äußeren Einflüssen zu schützen. Wenn es schon ein Energy-Drink sein muss, dann trinken Sie ihn relativ zügig. So geben Sie Ihren Zähnen anschließend genug Zeit, um sich von dem Säur-Schock zu erholen. Noch besser: Benutzen Sie einen Strohhalm.

Wenn Ihre Zähne in den vergangenen Monaten empfindlicher geworden sind, sollten Sie das abklären lassen. Kommen Sie zu unserer Vorsorge und nehmen Sie die Prophylaxe  wahr! Wir klären die Ursache und geben sensiblen Zähnen einen starken Schutz.